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Jahresberichte 2011 bis 2013

  • 2013
  • 2012
  • 2011

Jahresbericht 2013

Die Tätigkeiten des Vereins „ Hilfe für Copceac“ standen im Jahre 2013 wieder ganz unter dem Aspekt Weiterbau der Sozialstation .
Das Spendenaufkommen ist weiter gestiegen, so dass der Verein in der Lage war, neben der Durchführung von einem Transport den Bau der Sozialstation in Copceac weiter voran zu treiben.

Besonders großzügige Spenden bzw. Aktionen sollen hier erwähnt werden:

  • Durch Kuchen- und Kaffeeverkauf auf dem Weihnachtsbasar bei Sauels in Kamp -Lintfort/Hoerstgen sind dem Verein Spendengelder in Höhe von 500,00 € überwiesen worden-zum wiederholten Male!
  • Die Schüler und Schülerinnen der Realschule Alpen haben am Tag für Copceac am 1.7.2013 einen Betrag von über 3000,00 € erarbeitet.
  • Die muslische Opfergabe zum Ende des Ramadan in Höhe von 250,00 € wurde von Familie Yildiz für den Verein gespendet.
  • Die größte Einzelspende kam vom Rotaryclub Düsseldorf Pempelfort, der unserem Verein Geld für den Einbau der Gasanlage für die Station zur Verfügung gestellt hat.

Aber auch all die vielen  kleineren Spenden helfen mit, die Menschen in Copceac zu unterstützen und sinnvolle Hilfe zu leisten.

Auf dem Weihnachtsmarkt im Dezember in Alpen haben Mitglieder des Vereins Waffeln und Crèpes  verkauft. Auch durch den Blumenmarkt im April in Alpen wurde Geld erwirtschaftet.
Von den Spendengeldern haben wir im Juli den 10. Transport mit Hilfsgütern für Copceac auf die Reise geschickt. Vollbeladen mit Kleidung, Möbeln, Betten, Rollstühlen, Gehhilfen usw. ist der LKW auch dieses Mal wieder ohne Grenzschwierigkeiten unversehrt in Moldawien angekommen – ein großes Glück, wenn man von den Problemen hört, die manche Transporte von anderen humanitären Organisationen erfahren.

Um die Transporte zu bestücken, werden das ganz Jahr über Spenden gesammelt, sortiert, in Kartons verpackt und etikettiert. Hier muss besonders  Johannes Bröcheler – Mitglied in unserem Verein- erwähnt werden, der sich wöchentlich um diese Aufgaben kümmert.

Die Kartons vom Transport können schon im Lager der Station untergebracht werden- hier wurde der Betonboden schon eingezogen. Die Wände dort werden in einem späteren Schritt verputzt.
Auch die Ausgabe der gespendeten Kleidung und Bettwäsche kann schon –provisorisch – in der Station erfolgen.

Dafür werden die Kleiderspenden in Säcke umgepackt. Die Verteilung wird von Mitarbeitern des Rathauses in Verbindung mit den Ansprechpartnern vor Ort organisiert. Die Menschen stehen vor dem Lager Schlange, um sich einen Sack mit Kleidung, Bettwäsche usw. abzuholen.

Die Vorsitzende des Vereins war 2013 zweimal für eine Woche in Copceac , um sich vor Ort über den Baufortschritt der Station und über die Verwendung der Sachspenden zu informieren. Die Not ist immer noch sehr groß!

Der Bau der Station ist weiter voran getrieben worden: alle Elektro- und Wasserleitungen sind gezogen worden, alle Wände ( bis auf die im Lager ) sind verputzt und ein Brunnen ist gebaut worden.

Die Menschen dort haben mir aufgetragen, allen Spendern in Deutschland von ganzem Herzen zu danken.

In der Satzung unseres Vereins  ist festgeschrieben, Begegnungen zwischen den Menschen in Copceac und denen in unserer Region zu fördern.
Bei ihrem 2. Besuch 2013 in Copceac wurde die Vorsitzende von 6 deutschen Schülern und Schülerinnen begleitet, die vor Ort in Familien wohnten und sofort Freundschaften mit den Schülern und Schülerinnen aus Copceac schlossen. Die Schule in Copceac hatte für uns ein tolles Begleitprogramm entwickelt wie gemeinsame Sportveranstaltungen, gemeinsame Feste, aber auch ein gemeinsamer Gottesdienst in der russisch-orthodoxen Kirche.

Im November war dann eine Gruppe von 8 Schülern und Schülerinnen aus Copceac nach 36-stündiger Busfahrt für eine Woche zum Gegenbesuch in der Realschule Alpen. Möglich war dieser Besuch wiederum nur durch die finanzielle Unterstützung der Faselstiftung/Duisburg, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Begegnungen zwischen Jugendlichen aus osteuropäischen Ländern und der Bundesrepublik zu fördern. Mit den Geldern der  Faselstiftung konnten die Kosten der Busfahrt gedeckt werden. Begleitet wurde die Gruppe von der Deutschlehrerin Frau Nika Manolowa, unserer Ansprechpartnerin  vor Ort in Copceac und einer Kollegin ihrer Schule.

Das Reiseunternehmen „Schauinslandreisen“ aus Duisburg hat allen Schülern und Schülerinnen – deutschen und moldawischen – einen kostenlosen Eintritt in den Zoo in Duisburg finanziert
Die jungen Menschen aus Copceac sind mit vielen positiven Eindrücken in ihr Heimatlandland zurück gekehrt – und mit sehr viel Gepäck – Geschenke aus Deutschland! 

Neben einem weiteren humanitären Transport  ist für das neue Jahr 2014 unser vorrangiges Ziel, den Bau der Sozialstation weiter voran zu treiben.
Der nächsten Schritte sind der Einbau der Gasanlage und der Heizkörper und das Anbringen der Dachrinnen. Auch der Innenausbau soll schon begonnen werden, d.h. Fliesen sollen verlegt werden und der Einbau der Sanitärobjekte ( die wir schon vor einiger Zeit von einem Unternehmen aus Moers gespendet bekommen haben ) ist geplant.
Das alles bedeutet aber auch, dass wir versuchen müssen, so viel Spendengelder wie möglich zu erwirtschaften. Der Tag für Copceac in der Realschule Alpen, der Blumenmarkt und der Nikolausmarkt der Gemeinde Alpen sind schon feste Termine, an denen wir auf Gelder für den Weiterbau hoffen dürfen.

Wir hoffen natürlich auch wieder auf die Unterstützung vieler Spender aus den vergangenen Jahren, die uns mit großen und kleinen Beträgen bedacht haben.
Alle Spender können sicher sein, dass das Geld auch wirklich in Copceac ankommt und dort nur für humanitäre Zwecke ausgegeben wird.

Im Juni wird die Vorsitzende wieder nach Copceac fliegen, um sich vor Ort über den Fortschritt der Station zu informieren.

Vielleicht gelingt es uns ja allen, die Station mit der Armenküche im Jahr 2015 zu eröffnen. Ich bin sicher, dass wir mit den Anstrengungen und den Unterstützungen, die wir bisher erfahren durften, dieses Ziel erreichen können.

Ich würde mich freuen, wenn zur Eröffnung Mitglieder aus dem Verein oder Spender, die bisher noch nicht in Copceac waren, die Reise nach Moldawien antreten, um sich vor Ort über die geleistete Hilfe, aber auch über die herzliche Gastfreundschaft der Menschen in Copceac  zu informieren.

Kamp-Lintfort, den 31.12.13

Edith Catrein-Diering, Vereinsvorsitzende

Jahresbericht 2012

Die Tätigkeiten des Vereins „ Hilfe für Copceac“ standen im Jahre 2012 ganz unter dem Aspekt Weiterbau der Sozialstation .
Das Spendenaufkommen ist weiter gestiegen, so dass der Verein in der Lage war, neben der Durchführung von einem Transport den Bau der Sozialstation in Copceac weiter voran zu treiben.

Besonders großzügige Spenden bzw. Aktionen sollen hier erwähnt werden:

  • Durch Kuchen- und Kaffeeverkauf auf dem Weihnachtsbasar bei Sauels in Kamp -Lintfort/Hoerstgen sind dem Verein Spendengelder in Höhe von 500,00 € überwiesen worden-zum wiederholten Male!
  • Die Schüler und Schülerinnen der Realschule Alpen haben am Tag für Copceac am 11.7.2011 einen Betrag von über 3000,00 € erarbeitet.
  • Die Mofa- Freizeitgruppe „Die Kobras“, deren Mitglied der Kassierer unseres Vereins ist, hat bei der Fernsehsendung  „5 gegen Jauch“ eine größere Geldsumme gewonnen, von der 4000.00 € an den Verein überwiesen wurden.
  • 450,00 € kamen beim  „runden“ Geburtstag von Frau Margret Konnert zusammen.
  • Die größte Einzelspende kam von einem unbenannten Spender, der unserem Verein Geld für den Einbau der Heizung für die Station zur Verfügung gestellt hat.

Aber auch all die vielen  kleineren Spenden helfen mit, die Menschen in Copceac zu unterstützen und sinnvolle Hilfe zu leisten.

Auf dem Weihnachtsmärkten in Alpen und Moers haben Mitglieder des Vereins selbst gebackene Plätzchen und andere Dinge verkauft. Auch durch den Blumenmarkt im April in Alpen wurden Gelder erwirtschaftet.
Von den Spendengeldern haben wir im August den 9. Transport mit Hilfsgütern für Copceac auf die Reise geschickt. Vollbeladen mit Kleidung, Möbeln, Betten, Spielzeug, Gehhilfen usw. ist der LKW auch dieses Mal wieder ohne Grenzschwierigkeiten unversehrt in Moldawien angekommen – ein großes Glück, wenn man von den Problemen hört, die manche Transporte von anderen humanitären Organisationen erfahren.

Um die Transporte zu bestücken, werden das ganz Jahr über Spenden gesammelt, sortiert, in Kartons verpackt und etikettiert.

Im April des Jahres 2012 sind zwei Männer aus unserem Verein – Johannes Bröcheler und Klaus Cleve -  zum 2. Mal nach Copceac gefahren, um beim weiteren Bau der Sozialstation zu helfen. Für diese Fahrt wurde uns freundlicherweise wieder von der Firma  „VW Minrath“ aus Moers ein Transporter zur Verfügung gestellt, so dass Werkzeuge und anderes dringend benötigtes Material  aus  Deutschland in Copceac zum Einsatz  kommen konnte. Die beiden Männer waren zwei Wochen vor Ort und  konnten sehr viel organisatorische und handwerkliche Probleme lösen, so wurden z.B. die Zwischenwände gezogen und die Wände im Innenbereich teilweise verputzt.

Durch diesen Einsatz konnten die Kartons vom Transport im Juli schon im Lager der Station untergebracht werden- hier wurde der Betonboden schon eingezogen. Die Wände dort werden in einem späteren Schritt verputzt.

Die Station wird eine Armenküche enthalten, in der die Menschen täglich eine kostenlose Mahlzeit erhalten sollen, eine Ausgabestelle für die aus Deutschland gespendete Kleidung, einen großen Lagerraum und zur Finanzierung der Station vier einfache kleine Hotelzimmer ( mit einer Nasszelle), so dass auch mehr Menschen als bisher nach Copceac fahren können . Es gibt dort nirgendwo in der Umgebung die Möglichkeit, einigermaßen angemessen, d.h mit ausreichenden  sanitären Möglichkeiten, zu übernachten.

Ende September des Jahres 2012 war die Vorsitzende des Vereins wieder für eine Woche in Copceac ( auf eigene Kosten ) , um sich vor Ort über den Baufortschritt der Station und über die Verwendung der Sachspenden zu informieren. Die Not ist immer noch sehr groß!

In dieser Zeit, wo die Vorsitzende vor Ort war, hat sie die Verteilung der Kleiderspenden miterlebt. Zunächst werden die Kleiderspenden in Säcke umgepackt. Die Verteilung wird von Mitarbeitern des Rathauses in Verbindung mit den Ansprechpartnern vor Ort organisiert. Die Menschen standen vor dem Lager Schlange, um sich einen Sack mit Kleidung, Bettwäsche usw. abzuholen. Es war ein eigenartiges Gefühl, die Not so hautnah zu erleben, aber auch die Sinnhaftigkeit der Arbeit hier in Deutschland zu spüren.

Die Menschen haben mir aufgetragen, allen Spendern in Deutschland von ganzem Herzen zu danken.

In der Satzung unseres Vereins  ist festgeschrieben, Begegnungen zwischen den Menschen in Copceac und denen in unserer Region zu fördern.

Bei ihrem Besuch in Copceac wurde die Vorsitzende von 5 deutschen Schülern und Schülerinnen begleitet, die vor Ort in Familien wohnten und sofort Freundschaften mit den Schülern und Schülerinnen aus Copceac schlossen. Die Schule in Copceac hatte für uns ein tolles Begleitprogramm entwickelt wie gemeinsame Sportveranstaltungen, gemeinsame Feste, aber auch ein gemeinsamer Gottesdienst in der russisch-orthodoxen Kirche.

Im November war dann eine Gruppe von 8 Schülern und Schülerinnen aus Copceac nach 36-stündiger Busfahrt für eine Woche zum Gegenbesuch in der Realschule Alpen. Möglich war dieser Besuch wiederum nur durch die finanzielle Unterstützung der Faselstiftung/Duisburg, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Begegnungen zwischen Jugendlichen aus osteuropäischen Ländern und der Bundesrepublik zu fördern. Mit den Geldern der  Faselstiftung konnten die Kosten der Busfahrt gedeckt werden. Begleitet wurde die Gruppe von der Deutschlehrerin Frau Nika Manolowa, unserer Ansprechpartnerin  vor Ort in Copceac und Maria, der stellvertretenden Schulleiterin des Gymnasiums.

Das Reiseunternehmen „Schauinslandreisen“ aus Duisburg hat allen Schülern und Schülerinnen – deutschen und moldawischen – einen kostenlosen Eintritt in den Zoo in Duisburg finanziert. Die jungen Menschen aus Copceac sind mit vielen positiven Eindrücken in ihr Heimatlandland zurück gekehrt – und mit sehr viel Gepäck – Geschenke aus Deutschland!

Neben einem weiteren humanitären Transport  ist für das neue Jahr 2013 unser vorrangiges Ziel, den Bau der Sozialstation weiter voran zu treiben. Das bedeutet aber auch, dass wir versuchen müssen, so viel Spendengelder wie möglich zu erwirtschaften. Der Tag für Copceac in der Realschule Alpen und die Bewirtung auf dem Ehrenamtstag der Gemeinde Alpen durch Vereinsmitglieder sind schon feste Termine, an denen wir auf Gelder für den Weiterbau hoffen dürfen.

Wir hoffen natürlich auch wieder auf die Unterstützung vieler Spender aus den vergangenen Jahren, die uns mit großen und kleinen Beträgen bedacht haben.

Eine größere Spende aus dem Raum Düsseldorf wird wahrscheinlich dazu beitragen, dass wir den Anschluss an die Wasserversorgung und einen Brunnen bauen können.

Alle Spender können sicher sein, dass das Geld auch wirklich in Copceac ankommt und dort nur für humanitäre Zwecke ausgegeben wird.

Im Mai wird die Vorsitzende wieder nach Copceac fliegen, um die Aufträge für den weiteren Ausbau der Station in Auftrag zu geben.

Vielleicht gelingt es uns ja allen, die Station mit der Armenküche im Jahr 2014 zu eröffnen. Ich bin sicher, dass wir mit den Anstrengungen und den Unterstützungen, die wir bisher erfahren durften, dieses Ziel erreichen können.

Ich würde mich freuen, wenn zur Eröffnung Mitglieder aus dem Verein, die bisher noch nicht in Copceac waren, die Reise nach Moldawien antreten, um sich wirklich vor Ort über die geleistete Hilfe, aber auch über die herzliche Gastfreundschaft der Menschen in Copceac  zu informieren.

Kamp-Lintfort, den 31.12.12
Edith Catrein-Diering, Vereinsvorsitzende

Jahresbericht 2011

Der Verein „ Hilfe für Copceac“ hat im Jahre 2011 seine Tätigkeiten weiter ausgebaut. Auch das Spendenaufkommen ist weiter gestiegen, so dass der Verein in der Lage ist, neben der Durchführung von Transporten den Bau der Sozialstation in Copceac weiter zu treiben.

3  Spenden bzw Aktionen sollen hier erwähnt werden :

  • Durch Kuchen- und Kaffeeverkauf auf dem Oster- bzw. Weihnachtsbasar bei Sauels in Kamp -Lintfort/Hoerstgen sind dem Verein Spendengelder in Höhe von 600,00 € überwiesen worden.
  • Die Schüler und Schülerinnen der Realschule Alpen haben am Tag für Copceac am 11.7.2011 einen Betrag von ca 4300,00 € erarbeitet.
  • Im November hat der Hobbyhandwerkermarkt im Schulzentrum Alpen über 2000,00 € erbracht durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen, durch die Standgebühren der Aussteller und die Durchführung einer Lotterie.

Aber auch all die vielen  kleineren Spenden helfen mit, die Menschen in Copceac zu unterstützen und sinnvolle Hilfe zu leisten.

Von den Spendengeldern haben wir im Juli den 8. Transport mit Hilfsgütern für Copceac auf die Reise geschickt. Vollbeladen mit Kleidung, Krankenhausmaterial, Betten, Spielzeug, Gehhilfen usw. ist der LKW auch dieses Mal wieder ohne Grenzschwierigkeiten unversehrt in Moldawien angekommen – ein großes Glück, wenn man von den Problemen hört, die manche Transporte von anderen humanitären Organisationen erfahren.

Im April des Jahres  2011 sind zwei Männer aus unserem Verein – Johannes Bröcheler und Klaus Cleve -  nach Copceac gefahren, um beim weiteren Bau der Sozialstation zu helfen. Für diese Fahrt wurde uns freundlicherweise von der Firma  VW Minrath ein Transporter zur Verfügung gestellt, so dass Werkzeuge und anderes dringend benötigtes Material  aus  Deutschland in Copceac zum Einsatz  kommen konnte.

Die beiden Männer waren drei Wochen vor Ort und  konnten sehr viel organisatorische und handwerkliche Probleme lösen, so wurde z.B. der Kelleraufgang nochmals geändert, indem zusätzliche Wände eingezogen wurden und die Möglichkeit eines später anzulegenden im Haus  befindlichen Brunnens geschaffen wurde, um die kontinuierliche Wasserversorgung auch bei Wassermangel zu gewähren.

Erfreulich war, dass die Herren  Bröcheler und Cleve bei den Erdarbeiten von Schülern des Gymnasiums in Copceac unterstützt wurden. Die Jungen und Mädchen haben mit Begeisterung mitgearbeitet.

Durch diesen Einsatz konnten die Kartons vom Transport im Juli schon im Lager der Station untergebracht werden- hier wurde schon ein Betonboden eingezogen. Die Wände dort werden in einem späteren Schritt verputzt.

Die Station wird eine Armenküche enthalten, in der die Menschen täglich eine kostenlose Mahlzeit erhalten sollen, eine Ausgabestelle für die aus Deutschland gespendete Kleidung, einen großen Lagerraum und zur Finanzierung der Station vier einfache kleine Hotelzimmer ( mit einer Nasszelle), so dass auch mehr Menschen als bisher nach Copceac fahren können . Es gibt dort nirgendwo in der Umgebung die Möglichkeit, einigermaßen angemessen, d.h mit ausreichenden  sanitären Möglichkeiten, zu übernachten.

Ich glaube, wir können alle, die dazu beigetragen haben, dass die Sozialstation schon so weit fortgeschritten ist, sehr stolz auf das Erreichte sein.

Im Oktober des Jahres 2011 war die Vorsitzende des Vereins für eine Woche in Copceac, um sich vor Ort über den Baufortschritt der Station und über die Verwendung der Sachspenden zu informieren. Die Not ist immer noch sehr groß!

In der Satzung unseres Vereins  ist festgeschrieben, Begegnungen zwischen den Menschen in Copceac und denen in unserer Region zu fördern.
Im September war ein Gruppe von 8 Schülern und Schülerinnen aus Copceac nach 40-stündiger Busfahrt für eine Woche zu Besuch in der Realschule Alpen. Möglich war dieser Besuch nur durch die finanzielle Unterstützung der Faselstiftung/Duisburg, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Begegnungen zwischen Jugendlichen aus osteuropäischen Ländern und der Bundesrepublik zu fördern. Begleitet wurde die Gruppe von der Deutschlehrerin Frau Nika Manolowa, unserer Ansprechpartnerin  vor Ort in Copceac und Olga, der Schulleiterin des Gymnasiums.

Die jungen Menschen aus Copceac sind mit vielen positiven Eindrücken in ihr Heimatlandland zurück  gekehrt   
Neben einem weiteren humanitären Transport ist für das neue Jahr 2012 unser vorrangiges Ziel, den Bau der Sozialstation weiter voran zu treiben. Das bedeutet aber auch, dass wir versuchen müssen, so viel Spendengelder wie möglich zu erwirtschaften. Der Tag für Copceac in der Realschule Alpen, der Hobbyhandwerkermarkt , die Bewirtung auf dem Ehrenamtstag der Gemeinde Alpen durch Vereinsmitglieder sind schon feste Termine, an denen wir auf Gelder für den Weiterbau hoffen dürfen.

Wir hoffen natürlich auch wieder auf die Unterstützung vieler Spender aus den vergangenen Jahren, die uns mit großen und kleinen Beträgen bedacht haben.

Allen Spendern versichern wir, dass das Geld auch wirklich in Copceac ankommt und dort nur für humanitäre Zwecke ausgegeben wird.

Kamp-Lintfort, 31.12.11

Edith Catrein-Diering, Vereinsvorsitzende